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Welche Auswirkungen hat Schweiß auf die Haut?

Auswirkungen von Schweiß auf die Haut

Egal ob beim morgendlichen Sport oder in der prallen Mittagshitze: Schweiß fühlt sich auf der Haut immer etwas komisch an und die meisten Menschen sehnen sich nach einem harten durchgeschwitzten Tag nach einer Dusche. Doch welche Auswirkungen hat der Schweiß eigentlich auf die Haut? Trocknet sie dadurch aus oder wird sie sogar gereinigt?

 

Trocknet Schweiß die Haut aus?

Im Winter ist die Haut oft ausgetrocknet und juckt. Das liegt zu großen Teilen an dem Temperaturunterschied zwischen der kuschelig warmen Wohnung der klirrenden Kälte im Freien. Nicht so im Sommer. Unter anderem der Schweiß ist dafür zuständig, dass unsere Haut weicher und entspannter ist, als im Winter. Deshalb werden im Sommer nicht so viele Lotionen oder Cremes benötigt, wie zur kälteren Jahreszeit. Dennoch sollte auf eine ausreichende Körperhygiene geachtet werden, da die Absonderungen auch Poren verstopfen können.

 

Reizt Schweiß die Haut?

Hautreizungen können verschiedene Gründe haben. So kann die Ursache beim Aneinanderreiben von Hautstellen sein (bspw. Achsel-, Kniekehlenbereich) oder wenn die Kleidung an der Haut reibt. Durch das Öffnen der Poren während des Schwitzens (und vor allem durch nicht vollständig verdunsteten Schweiß) bildet sich für Angreifer, sprich Bakterien und Pilze, ein optimaler Nährboden. Dies hat eine gereizte Haut zur Folge.

Menschen, die zu einer trockenen Haut neigen, können mehr unter der Schweißproduktion leiden. Grund dafür ist, dass die darin enthaltenen Salze die ohnehin schon trockene Haut weiter austrocknen. Die Folge ist eine juckende Haut, die durch Kratzen offene Stellen bekommen kann.

 

Reinigt Schweiß die Haut?

Die Haut vielleicht nicht unbedingt, jedoch den Körper. Schweiß wirkt nämlich entgiftend! Etwa ein Drittel der angefallenen Schlackenstoffe und des Abfalls werden über die Haut aus dem Körper entfernt. Deshalb wird empfohlen, besonders schwitzige Stellen 1-2 Mal am Tag abzuwaschen, damit dort die Poren nicht verstopfen.

 

Verstopft Schweiß die Haut?

Das kommt auf den jeweiligen Hauttypen an. Bei Mischhaut oder fettiger Haut sorgt der Schweiß im Gesicht dafür, dass die Poren verstopfen und sich Schmutz, Schweiß und Fett dort einlagern können. Dann sind spezielle Gesichtspflegemethoden /-produkte zu empfehlen, wie beispielsweise ein Peelinghandschuh oder ähnliches. Hier sollte mindestens ein Mal am Tag das Gesicht gründlich gereinigt werden.

 

Fazit: Schweiß erledigt viele Aufgaben

Die Schweißabsonderungen des Menschen erfüllt eine Vielzahl an Aufgaben. Die Auswirkungen auf die Haut sind dabei recht unterschiedlich, vor allem in Hinblick auf den Hauttypen. Generell wirkt der Schweiß entspannenden für die Haut, kann in Einzelfällen aber auch zu Reizungen und Verstopfungen der Poren führen.